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ORMOCER®-
und nanoporöse
SiO2-(Hohl)fasern


Spinnverfahren für ORMOCER®e mit UV-Härtung


Ansprechpartner:

Dipl.-Phys. Thomas Ballweg
Telefon +49 931 4100-512
Fax +49 931 4100-399
thomas.ballweg@
isc.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Neunerplatz 2
97082 Würzburg


Der flexible Hohlfasertyp

Spezielle spinnbare ORMOCER®e können mit einem neuen Spinnverfahren zu Hohlfasern verarbeitet werden, deren Eigenschaften dem spezifischen Einsatzzweck angepasst werden können.

Über weite Bereiche modifizierbar und dimensionierbar

Das Eigenschaftsspektrum der neuen anorganisch-organischen Hohlfaserklasse reicht von glasartig spröde bis gummielastisch flexibel, von gasdicht bis hochpermeabel. Die Dimensionen beginnen bei Außendurchmessern < 100 µm und reichen bis > 10 mm. Wandstärken von 20 µm bis 100 µm sind bisher realisierbar. Transparenz, gute Temperaturbeständigkeit und Biokompatibilität sind weitere Merkmale dieses duroplastischen Hohlfasertyps.

Sol-Gel-Technologie als Schlüssel zur Spinnbarkeit

Der duale Charakter der ORMOCER®e als anorganisch-organische Copolymere ist das Geheimnis der Variabilität. Durch die Sol-Gel-Technologie (anorganisches Netzwerk) werden im wesentlichen die komplexen rheologischen Voraussetzungen für die Spinnbarkeit geschaffen, während die organischen wie auch die anorganischen Segmente über einen weiten Bereich zur Eigenschaftsmodifikation (z. B. Permeabilität) zur Verfügung stehen.

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