ORMOCER > ORMOCERe als kompakte Werkstoffe > Multifunktionelle Silane

Multifunktionelle
Silane als
Basis für die
Werkstoff-
entwicklung



Ansprechpartner:

Dr. Herbert Wolter
Telefon +49 931 4100-510
Fax +49 931 4100-559
herbert.wolter@
isc.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Neunerplatz 2
97082 Würzburg


Zur Realisierung immer komplexerer Anforderungen sind in der Werkstoffentwicklung funktionalisierbare, mit großem Variationspotential ausgestattete und einfach herstellbare multifunktionelle Silane ein unverzichtbares chemisches Gestaltungselement.

Der Werkstoffentwickler hat die Möglichkeit, die anorganische und die organische Vernetzungsdichte sowie weitere Funktionalitäten in weiten Grenzen zu variieren, um damit die resultierenden Materialkenndaten wie Elastizitätsmodul, thermischer Ausdehnungskoeffizient, Festigkeit, Haftung, Brechungsindex an die gestellten Anforderungen anzupassen. 

Ausgehend von kommerziell erhältlichen Precursoren gelingt auf einfachem Weg eine Synthese der unterschiedlichsten Silantypen, wie z.B. 

  • Oligo-(Meth)acrylat-Alkoxysilane
  • Oligo-Norbornen-Alkoxysilane 
  • Carboxylfunktionalisierte Oligo-(Meth)acrylat-Alkoxysilane
  • Spiroorthoester-Alkoxysilane    

Potentielle Anwendungen 

  • Precursoren für den Sol-Gel-Prozess (z. B. Herstellung lösungsmittelfreier Reaktivharze)
  • Haftvermittler
  • Funktionalisierung von Grenz- bzw. Oberflächen    

Die Variabilität ist bereits molekular angelegt. Drei variable Struktursegmente in einem Molekül dienen als Ausgangspunkt für die Materialentwicklung. 

LinkpfeilWeitere Informationen


Linking Policy © 7/2007
ORMOCER
Druckversion