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Funktionalisierte
Partikel


REM-Aufnahme eines porösen ORMOCER®-Partikels (BET-Oberfläche 344 m2/g)


Ansprechpartner:

Dr. Carsten Gellermann
Telefon +49 6023 32039-800
Fax +49 6023 32039-66800
carsten.gellermann@
isc.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Brentanostrasse 2
63755 Alzenau


Partikel im Sub-/Mikronbereich haben sich ein breites Anwendungsfeld erschlossen, z. B. als Füllstoffe oder Katalysatoren. Besonders wichtig für ihren erfolgreichen Einsatz ist u.a. das Vorliegen einer definierten Größenverteilung und Morphologie. Für viele Anwendungen ist zusätzlich eine Oberflächen-Funktionalisierung der Partikel notwendig.

Funktionalisierte Metalloxidpartikel

Im ersten Schritt werden monodisperse, kugelförmige, oxidische Partikel MxOy (M = Si, Ti, Zr, Sn) durch Hydrolyse und Polykondensation (Sol-Gel-Prozess) der entsprechenden reinen oder gemischten Metallalkoxide erzeugt. Dann erfolgt die Oberflächen-Funktionalisierung der Partikel mit Amin-, Vinyl-, (Meth)Acrylat- oder Epoxy-Gruppen.

ORMOCER®-Partikel

Die Partikel werden im Sol-Gel-Verfahren unter Verwendung organisch modifizierter Alkoxysilane sowohl chargenweise (batch process) als auch kontinuierlich (continuous flow reactor) erzeugt.

Die Größen lassen sich zwischen 10 nm und 300 µm einstellen, die
spezifischen Oberflächen bewegen sich je nach Herstellungsbedingungen im Bereich zwischen 4 bis 600 m2/g (BET).
Durch Pyrolyse der organischen Komponenten der ORMOCER®-Partikel lassen sich außerdem poröse SiO2-Partikel herstellen.

Mögliche Anwendungsgebiete

  • Zahnmedizin
  • Medizin
  • Katalyse
  • Chromatographie
  • Optik
  • Elektronik

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