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ORMOCER®-
Schichten in der
Sensortechnik


Position der Fasersensor-Messstellen am hinteren Flugzeugrumpf
© Airbus


Ansprechpartner:

Dr. rer. nat. Klaus Rose
Telefon +49 931 4100-626
Fax +49 931 4100-698
klaus.rose@
isc.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Neunerplatz 2
97082 Würzburg


Sensoren werden in zunehmendem Maße zur Überwachung von Umwelt- und Arbeitsplätzen eingesetzt, um erhöhte Schadstoffkonzentrationen schnell erkennen zu können. Aber auch die Steuerung und Regelung industrieller Prozesse oder die Stofferkennung in der Medizintechnik sind wichtige Anwendungsfelder.

Grundbaustein eines Sensors ist in der Regel eine sensitive Schicht, die durch reversible Reaktion mit dem zu detektierenden Stoff eine Eigenschaft signifikant verändert und diese Veränderung in ein messbares Signal umwandelt.

In die ORMOCER®-Schichten werden spezielle funktionelle Gruppen eingebaut, die selektiv und reversibel mit dem gewünschten zu detektierenden Stoff reagieren, z. B. SO2, CO2 oder Kohlenwasserstoff. Diese Wechselwirkung wird anhand der Änderung physikalischer Meßgrößen der Schicht festgestellt und gemessen, z. B. Dämpfung der Lichtleitung, Änderung der Brechzahl oder der Kapazität.

Besondere Vorteile der ORMOCER®-Schichten:

  • weitreichende Modifizierbarkeit
  • gute Haftung zu unterschiedlichen Substraten
  • chemische Beständigkeit gegenüber unterschiedlichen Medien

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